Pädagogische Standards

Fehlermeldung

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I Zielgruppe

Unsere Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche, Familien, soziale Einrichtungen/Schulen und MultiplikatorInnen aus unterschiedlichsten Bereichen.
 

II Pädagogische Zielsetzungen und Standards

Stärkung sozialer Kompetenzen
• Verantwortungsübernahme
• Sich selbst und anderen vertrauen
• Integration
• Wahrnehmung von Grenzen (eigener und die anderer)


Förderung kognitiver Kompetenzen
• Konzentration
• Knoten- Seil- und Materialkunde


Förderung der konditionellen und koordinativen Kompetenzen
• Fitness, Gesundheit
• Koordination/Geschicklichkeit
• Motorik
• Feinmotorik


Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
• Selbstwertgefühl
• Selbstvertrauen
• Fördern nach individuellem Tempo


Gewalt- und Suchtprävention:
Durch die oben beschriebene Förderung unterschiedlichster Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen und der daraus resultierenden Stärkung der Persönlichkeit können gewalt- und suchtpräventive Effekte erzielt werden, denn der Klettersport bietet ein kalkulierbares Risiko und öffnet dadurch andere Horizonte und die Möglichkeit neuer Grenzerfahrungen. Zudem kann durch erlebnispädagogische Aktivitäten die Persönlichkeit gestärkt werden, indem die eigenen Stärken bewusster wahrgenommen werden. Dies kann präventiv wirken, so dass Gewalt und Drogen nicht als Grenzerfahrung dienen müssen.
 

Methodisch/ didaktische Grundsätze:
Im Sinne der Sicherheit arbeiten wir  teilnehmerinnenzentriert und kooperativ. Die Teilnehmerinnen arbeiten vom ersten Augenblick an selbstständig und eigenverantwortlich. Der Anleiter ist Lernbegleiter, der durch die Schaffung motivierender Spiele und Bewegungsaufgaben diesen Prozess unterstützt und begleitet. Bei der Methodenwahl ist ein ausgewogenes und situationsangepasstes Mittel aus lehrerzentrierten, individualisierten und kooperativen Lernmethoden zu wählen. Wir wollen Alternativen zu den klassischen Sportspielen schaffen. Der Kletter- und Abenteuer- und Erlebnissport bietet ein kalkulierbares Risiko, fördert die Kommunikation sowie die Kooperation und öffnet dadurch andere Horizonte und die Möglichkeit neuer Grenzerfahrungen. Wir orientieren uns an den aktuellen Sicherheitsstandards des Deutschen Alpenvereins.

III Anleiterqualifikationen

Neben dem Wissen über die aktuellsten sicherheitsrelevanten Aspekte (Seil, Knoten, Materialkunde) und ausreichenden Kenntnissen in Kletter- und Sicherungstechnik, erwarten wir ebenso Kenntnisse über gruppendynamische Prozesse und entsprechende didaktische Methoden zur Umsetzung der o.g. pädagogischen Zielsetzungen.
Wir empfehlen dringend die Teilnahme an den qualifizierenden Bodenlos Kletterkursen und die regelmäßige Auffrischung der Kletterlehrscheine alle drei Jahre und ebenso die Mitarbeit im Kletternetzwerk bzw. die Arbeit in anderen pädagogischen Netzwerken zur kontinuierlichen Reflexion der eigenen Arbeit und Standards.